Trotz teils sehr skuriler Formen und versteckter, nachtaktiver Lebensweise finden immer mehr Aquarianer Gefallen an Welsen. Wer einmal Welse gepflegt hat, viele von ihnen schreiten willig zur Zucht, kann sich der Faszination die von ihnen ausgeht kaum mehr entziehen. Einer der wohl bekanntesten und am meisten verbreiteten Welse im Gesellschaftsbecken dürfte wohl der Braune Antennenwels sein mit denen auch der Anfänger ohne weiteres Nachzuchterfolge verbuchen kann. Welse sind im allgemeinen, in
den meisten Fällen weiches, leicht saures Wasser vorrausgesetzt, problemlose Pfleglinge. Selbst der so hoch gehandelte L-46, der Zebra-Harnischwels (Hypancistrus zebra) schreitet
bei den richtigen Bedingungen mühelos zur Zucht. Bei den sehr groß werdenden Arten (z.B. Panaque) ist das schon schwieriger. Grundsätzlich unterscheidet man bei den Loricariidae zwischen denen aus Biotopen schnell fließender Gewässer und denen der Tiefebenen mit schlammigen,
lehmig- trüben, weniger sauerstoffreichen Gewässern. Als Aufwuchsfresser benötigen viele von ihnen Algen mit den darin vorkommenden tierischen Kleinlebewesen. Zusätzlich sind viele an Holz gebunden und fressen dieses auch. Welse einzeln als Bodenstaubsauger, Resteverwerter und Scheibenlutscher zu halten, wie das
oft der Fall bei Anfängern
ist, halte ich nicht als erstrebenswert! Welsbecken sollten desweiteren nicht so stark beleuchtet werden und gut strukturiert sein. Von Raubwelsen abgesehen, sind die meisten Welse verträgliche und friedliche Pfleglinge die gut für das Aquarium geeignet sind. (Größe beachten) Die Haltung in kleinen Gruppen der gleichen Gattungen betrachte ich als Optimum der Haltung. Fragen Sie uns! Wir beraten Sie gerne! Rochen Rochen sind nicht ganz ungefährliche Pfleglinge da sie auf der Oberseite des Schwanzes einen Stachel besitzen der mit Widerhaken versehen ist und von dem man beim unvorsichtigen Hantieren im Becken leicht verletzt werden kann. Diese Wunden sind äußerst unangenehm und heilen sehr schwer. Ein Rochenbecken sollte eine große Grundfläche besitzen und der Wasserstand niedrig sein, ca. 30 cm hoch. Eine dicke Schicht feiner Sand gibt den Tieren ein Stück Natur zurück. Auf Pflanzen, außer Schwimmpflanzen kann man , bzw. sollte man verzichten. Als Beifische in einem Rochenbecken eignen sich große Welse. Koi Die Könige der Gartenteiche sind nicht so problemlos wie das heute oft dagestellt wird. Schon im zeitigen Frühjahr werden, jeder möchte sein Geschäft machen, Kois angeboten. Bis dahin wurden sie aber in beheizten Räumen gehältert. Von dort kommen sie in Ihren Gartenteich. Was passiert? Gravierenden Temperaturstürze sind keine Seltenheit in Deutschland. Die jungen Kois frieren und leiden unter Stress, heute warm, morgen kalt und so weiter! Der Koi kippt. Krankheiten brechen aus. Nur Tiere die schon in Außenanlagen überwintert wurden kommen mit solchen Gegebenheiten zurecht. Unserer Meinung, und wir verkaufen auch nicht früher, sollte die Koizeit erst im Mai-Juni beginnen. So kann sich der Fisch bei schon wärmeren Temperaturen aklimatisieren. Krank machende Stressfaktoren werden minimiert und die Geduld zahlt sich aus- für Tier wie Mensch! Eine ausgewogene, Ernährung besorgt zusammen mit einem nicht
zu dichtem Besatz den Rest. Das Resultat sind gesunde, farbenprächtige Kois die jeden Betrachter in ihren Bann ziehen. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf
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